Bezahlte Beiträge erkennen: Anzeige, IR und Interessenkonflikte
Definition
Investor Relations bezeichnet die Kommunikation börsennotierter Unternehmen mit Anlegern. Ein Teil davon ist bezahlte Reichweite: Unternehmen vergüten Portale dafür, ihre Meldungen zu verbreiten. Das ist zulässig — solange es klar erkennbar ist.
Woran Sie bezahlte Inhalte erkennen
Gesetzlich vorgeschrieben ist eine deutliche Kennzeichnung, üblicherweise mit dem Wort »Anzeige« oder »Werbung«, gut sichtbar am Anfang des Beitrags. Dazu gehört ein Hinweis auf den Interessenkonflikt: wer bezahlt hat und ob der Verbreiter Positionen in dem Wertpapier hält.
Wie Aktienatlas es handhabt
Bezahlte Beiträge erscheinen in einer eigenen Rubrik unter der Adresse /anzeige/, tragen ein sichtbares Anzeige-Kennzeichen und einen vollständigen Hinweis auf den Interessenkonflikt. Redaktionelle Beiträge werden davon strikt getrennt gehalten. Kein Inhalt — bezahlt oder nicht — stellt eine Anlageberatung dar.
Was ein Warnsignal ist
Vorsicht bei Beiträgen mit Kurszielen und Kaufaufforderungen, deren Finanzierung im Kleingedruckten versteckt ist. Ebenso bei Formulierungen, die Gewinne in Aussicht stellen, ohne das Verlustrisiko in gleicher Deutlichkeit zu nennen. Seriöse Kennzeichnung steht am Anfang, nicht am Ende.
Häufige Fehler
- Bezahlte Beiträge für unabhängige Analysen halten.
- Den Hinweis zum Interessenkonflikt überspringen.
- Aus der Nennung eines Unternehmens auf eine Empfehlung schließen.
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Nur Bildung, keine Anlageberatung. Investitionen in Small und Micro Caps sind hochspekulativ und können zum Totalverlust führen. Alle Angaben ohne Gewähr.